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C=64 legacy reloaded

Was macht man, wenn man gern möglichst authentisch Spiele auf dem Commodore C=64 spielen möchte, aber keine Lust auf alte Disketten, zu viele Kabel und unscharfes TV-Signal hat?

Man stattet einen C=64 mit USB, WLAN, HDMI etc. aus.... Genauer gesagt: Man verbaut einen Raspberry-PI mit entsprechendem Zubehör.

Auf den ersten Blick soll der C=64 sich möglichst "echt" anfühlen und aussehen:

Von hinten erscheint bereits einiges anderes...

...und unter der Haube noch ein paar Dinge mehr :-)

Das Ganze funktioniert prima: Disk-Images können entweder per WLAN und Browser auf der Gerät hochgeladen werden. Oder alternativ in einem Rutsch direkt auf den USB-Stick gespielt werden.

Durch den Anschluss per HDMI ist das Bild gestochen scharf. Das ganze Gerät benötigt nur die 5 Volt, welche über den USB-Anschluß eingespeist werden.

Schwebe-Stativ für Tisch-Aufnahmen

Beim Anfotografieren von Dingen auf dem Tisch erschien mir ein Dreibein-Stativ eher schlecht geeignet. Und beim Fotografieren aus der Hand muss man mit dem eigenen Schatten und dem Verwackeln kämpfen.

Montiert man an den Arm einer defekten Schreibtischlampe eine Kamerahalterung, kann man damit prima auf dem Tisch liegende Gegenstände fotografieren:

Wir bauen uns einen stummen Kaffee-Butler

Wer kennt das nicht - auf dem Schreibtisch ist kein Platz mehr und man stößt die Tasse ständig mit dem Arm an ;-)

Da hilft nur ein kleines Regal an der Wand, um darauf die Tasse(n) abzustellen.

Wenn man sich dann noch wünscht, dass der Tee oder Kaffee von einer bestimmten Person gereicht wird, muss ein personalisierter, stummer Butler her.

(Hier geschehen als Abschiedsgeschenk für einen lieben Arbeitskollegen)

Das eigentliche Tablett wird 2 mal in DIN-A-4 Größe aus 4mm Holz ausgeschnitten... (oder wie hier: gelasert)

...und anschließend mit einem ausgedruckten Fotoausschnitt beklebt, welcher darreichende Hände zeigt

Den an der Wand hängenden Teil 2 mal aus einem DIN-A-3 großen Holzbrett ausschneiden. Prima ist, wenn es (wie hier) auch in Form der Umrisse geschieht - muss aber nicht unbedingt.

Wie schon bei den Händen: Foto ausdrucken und auf die Holzplatte kleben.

Anschließend beide Fotos mit transparenter Buchkelbefolie beziehen, damit sie nicht empfindlich gegen Flüssigkeiten sind.

Auf der Rückseite beider Holzplatten einen Stoffgurt verkleben, damit das Tablett später zum Transport oder zum Verstauen zusammen geklappt werden kann.

An den beiden Seiten ebenfalls noch Gurte ankleben. Diese sollten im 45° Winkel angebracht werden und so lang sein, dass das Tablett ausgeklappt 90° zur Wand hängt.

Anschließend noch einen Haken zum Aufhängen an die große Holzplatte anbringen und die jeweils zweite Holzplatte von hinten bzw. von unten aufkleben und damit die Gurte zusätzlich fixieren und verbergen.

Fertig ist der ganz persönliche Butler :-)

(Dieser Artikel entstand mit freundlicher Genehmigung des auf dem Foto Abgebildeten - danke Reiner!)

Stempel selbst gemacht

Gestern erhielt ich eine EMail mit einem Formular, welches ich bitte stempeln und unterzeichnen sollte. Öhm - stempeln? Ich habe gar keinen Stempel - war bisher irgendwie nie notwendig...

Da ich das aber eh schon länger vor hatte, schien mir dies nun eine prima Gelegenheit, einmal einen eigenen Stempel herzustellen.

Als erstes muss das Motiv am PC entworfen, invertiert und gespiegelt werden:

Dann kann das Motiv in eine Gummie-Matte gelasert werden:

Das fertige Stempelmotiv - es muss nun nur noch aus der Gummiematte ausgeschnitten werden:

Damit man weiss, welches Motiv der Stempel hat und ihn auch nicht falsch herum verwendet, wird auf den Holzgriff noch einmal das Motiv gelasert:

So sieht der fertige Stempel dann von oben aus...

...so von unten...

...und so schaut am Ende das Ergebnis aus.

Für den allerersten Versuch einen Stempel zu lasern bin ich eigentlich sehr zufrieden mit der Qualität des Abdrucks :-)

Update am 17.11.2013:

Neben reiner Schrift klappen auf Motive und Fotos wunderbar: