Wir bauen uns einen stummen Kaffee-Butler

Wer kennt das nicht - auf dem Schreibtisch ist kein Platz mehr und man stößt die Tasse ständig mit dem Arm an ;-)

Da hilft nur ein kleines Regal an der Wand, um darauf die Tasse(n) abzustellen.

Wenn man sich dann noch wünscht, dass der Tee oder Kaffee von einer bestimmten Person gereicht wird, muss ein personalisierter, stummer Butler her.

(Hier geschehen als Abschiedsgeschenk für einen lieben Arbeitskollegen)

Das eigentliche Tablett wird 2 mal in DIN-A-4 Größe aus 4mm Holz ausgeschnitten... (oder wie hier: gelasert)

...und anschließend mit einem ausgedruckten Fotoausschnitt beklebt, welcher darreichende Hände zeigt

Den an der Wand hängenden Teil 2 mal aus einem DIN-A-3 großen Holzbrett ausschneiden. Prima ist, wenn es (wie hier) auch in Form der Umrisse geschieht - muss aber nicht unbedingt.

Wie schon bei den Händen: Foto ausdrucken und auf die Holzplatte kleben.

Anschließend beide Fotos mit transparenter Buchkelbefolie beziehen, damit sie nicht empfindlich gegen Flüssigkeiten sind.

Auf der Rückseite beider Holzplatten einen Stoffgurt verkleben, damit das Tablett später zum Transport oder zum Verstauen zusammen geklappt werden kann.

An den beiden Seiten ebenfalls noch Gurte ankleben. Diese sollten im 45° Winkel angebracht werden und so lang sein, dass das Tablett ausgeklappt 90° zur Wand hängt.

Anschließend noch einen Haken zum Aufhängen an die große Holzplatte anbringen und die jeweils zweite Holzplatte von hinten bzw. von unten aufkleben und damit die Gurte zusätzlich fixieren und verbergen.

Fertig ist der ganz persönliche Butler :-)

(Dieser Artikel entstand mit freundlicher Genehmigung des auf dem Foto Abgebildeten - danke Reiner!)

Eigene Klebefolien schneiden

Gestern wurde mir bewusst, dass man mit dem Lasercutter auch Klebefolien schneiden kann. Das musste natürlich gleich getestet werden!

Also direkt mal ein Bild aus dem Netz geladen, vektorisiert und gelasert.


Das größte Element, bzw. das Stück mit der besten Möglichkeit zur Ausrichtung dient zur groben Positionierung.
Dabei ist egal, ob dieses Stück Folie am Ende auf der Fläche verbleiben soll.

Alle folgenden, kleineren Folienteile klebt man dann einfach von außen nach innen, bis die Fläche komplett zugeklebt ist.


Anschließend entfernt man die nicht gewünschten Teile, so dass nur noch das Motiv übrig bleibt.