Ich bin Groot!

Da heute leider Yoga ausgefallen ist, stellte sich die Frage: Was tun mit den gewonnen zwei Stunden? Da fällt die Antwort nicht schwer: Einen Baby-Groot bauen. (Ok, am Ende waren es drei Stunden ;-)


Zuerst die Grundform des Kopfes. Damit ich diesen beim späteren Bau des Körpers nicht wieder ruiniere, hat er ein Gewinde bekommen, mit dem ich ihn später wieder aufschrauben kann.


Erste Gesichtszüge und ein paar "Haare".


Das "Skelett" für Körper und Arme.


Der Körper nimmt grobe Formen an...


...und wird immer detailierter.


Fehlen noch die schwarzen Knopfaugen ;-)


Noch ein wenig Erde mit Gras für den Blumentopf...


...fertig ist der Groot.

Hier noch ein paar Impressionen ;-)


Groot von hinten

Animatronischer Minion - erster Test mit Zufallsbewegungen

Wer möchte nicht ein lebenden Minion haben? Geht leider nicht - aber vielleicht bringt ja auch ein mechanischer Minion ausreichend Freude :-)

Zuerst muss ein Spielzeug-Minion her:

Das Spielzeug öffnen und die manuellen Mechanik entfernen (durch Druck auf das G-Symbol öffnet schloss der Minion vorher Auge und Mund):

Die beiden Augenlieder werden mit Hilfe von Servos steuerbar gemacht:

Zwei Servos für die Arme:

Und alles zusammen setzen:

Für die Steuerung der Servos wird noch etwas Elektronik benötigt:

Das Innenleben des Minions wird verkabelt:

Erste Tests mit (noch) unkontrollierten Zufallsbewegungen:

Species Büste (Sil) in Originalgröße selbst gebaut - DIY

Letzte Woche bin ich beim Kramen im Keller auf Fotos eines älteren Projektes gestoßen, zu welchem ich bisher noch nichts im Internet veröffentlicht habe:

Eine Büste der Hauptfigur aus dem Film "Species" in Originalgröße.

Hier also die Schritt-fü-Schritt "Anleitung" zum Bau einer solchen Büste. Sowohl die Fotos als auch die zur Verfügung stehenden Werkzeuge sind von 1996 - bitte daher die schlechte Qualität der eingecannten Fotos ignorieren ;-)

 
Basis und für die Stabilität der Büste ist eine Holzplatte. Auf dieser ist ein in Maßen bewegliches Gerüst aus Holz montiert. An das Gerüst werden später nach und nach die verschiedenen Teile der Büste montiert.

 
Die Zähne bestehen aus im Backofen gehärtetem Fimo in zwei Reihen (hier nur die innere zu sehen).
Ein Großteil der Kopf-Oberflächen entsteht aus Pappmaché und wird mit PU-Schaum unterfüttert, um dem ganzen mehr Stabilität zu verleihen.

 
Hier sind die Holz-Augen und inneren Fimo-Zähne bereits eingesetzt. Die ersten Formen sind per Pappmaché modelliert (beige Bereiche).

 
PU-Schaum ist die Basis für den Unterkiefer. Großflächig aufschäumen und anschließend mit dem Cuttermesser in Form schneiden.


Die Feinmodellierung des Unterkiefers geschieht wieder mit Pappmaché. Hier sieht man auch bereits die äußeren Zahnreihen.


Holzleisten für die Stabilität des Hinterkopfes sind am Gerüst angebracht.

 
Weitere Partien des Kopfes sind ausgearbeitet. Die "Haare" am Hinterkopf bestehen aus Elektro-Leerrohren

 
"Ohr-Hörner" sind aus Draht und Pappmaché gefertigt. Die "Haare" sind fertig modelliert. Schultern bestehen (wie der Unterkiefer) aus PU-Schaum und darüber Pappmaché.


Fertig modelliert - fehlt nur noch Farbe!

Nicht täuschen lassen: Pappmaché hört sich möglicherweise instabil an, ist aber ab einer Dicke von 1-2 Millimeteren hart wie Holz.
Und so ist die Büste auch bearbeitet: Die glatten Flächen wie z.B. Stirn werden nach dem Trocknen per Schmiergelpapier bearbeitet bis sie glatt sind.

 
Die Büste hat die erste Farbgrundierung erhalten. Die Augen sind bemalt und mit einer transparenten Silikonschicht überzogen, damit sie nicht mehr hölzern wirken.


Und fertig! Leider habe ich damals noch kein Air-Brush beherrscht - die Schatten und Konturen sind daher mit dem Pinsel gemalt und wirken daher etwas unnatürlich und zu hart.


Noch einmal das ganze von der Seite.