Microsoft Digital Eatery in Berlin

Bisher weltweit einzigartig hat vor kurzem die Microsoft Digital Eatery in Berlin eröffnet.

Ich hatte (als großer Visual-Studio-dotnet-, XNA- und Kinect-Fan) das Glück, zufällig in Berlin zu sein :-)

Das Konzept finde ich spannend: Statt (wie z.B. bei Apple-Stores) kann man dort keine Microsoft-Produkte kaufen. Dennoch liegen dort jede Menge Hard- und Software, die man frei anfassen, ausprobieren und bespielen darf.


An allen Tischen stehen zahlreiche Windows-Phones, Surface und andere Geräte bereit


Auch eine XBOX und Kinect stehen zum Ausprobieren bereit

Kaufen kann man in der Digital Eatery hingegen Kaffee und Kuchen - sehr lecker und zu normalen Preisen.


Kaffee und Kuchen

Alle Geräte sind direkt verwendbar, es gibt freies WLAN und zahlreiche Microsoft-Mitarbeiter, welche bei Fragen zu den Produkten behilflich sind.

Leider kann man keine Merchandising Produkte wie z.B. T-Shirts erwerben, aber vielleicht kommt das ja später noch.

Ich finde: Einen Besuch wert, wenn man mal in Berlin ist.


Interessante Sinnsprüche an der Fassade

Oculus-Rift und Kinect kombinieren

Die erste Alpha Version des FireTouchVR Frameworks ist nun lauffähig. Sie arbeitet aktuell mit der Oculus Rift, dem Kinect Sensor und dem selbst gebauten Datenhandschuh zusammen.

Verbindet man die virtuelle Kamera mit der Kinect-Position des Kopfes, kann die Kamera im Raum bewegen. Der Bewegungssensor der Okulus Rift Brille wiederum erkennt nur die Drehung des Kopfes, nicht aber Position innerhalb des Raumes.

Gleichzeitig die Kinect für die Position und die Oculus Rift Brille für die Drehung des Kopfes zu verwenden, ergänzt sich daher sehr gut. Man kann dadurch Dinge von mehreren Seiten oder aus der Nähe anschauen.

Kinect Sensor - FireTouchVR
Die Kinect misst die Position von Hand und Kopf

Mit etwas eigener Hardware-Entwicklung kann zusätzlich auch eine Hand zu Interaktion verwenden.

Der fertige Datenhandschuh - FireTouchVR
Der fertige Datenhandschuh

Dazu kann man einen Handschuh günstig mit Dehnungsmesstreifen ausstatten. Oder wie hier einen fast 20 Jahre alten Nylonhandschuh mit eingebauten Glasfasern verwenden.

Synchrone Darstellung der virtuellen Hand - FireTouchVR
Synchrone Darstellung der virtuellen Hand


Wie bei der Oclulus Rift Brille benötigt man für die Drehung der Hand ebenfalls einen Rotationssensor. - FireTouchVR
Wie bei der Oclulus Rift Brille benötigt man für die Drehung der Hand ebenfalls einen Rotationssensor.

Bringt man die Oculus Rift Brille, die Kinect und den Handschuh zusammen, kann man sich im virtuellen Raum bewegen und dabei seine eigene Hand sehen. Dadurch sind Manipulationen im Raum auch für komplett unerfahrene Nutze durch einfache Greifen oder Bewegen mit der Hand möglich.

FireTouchVR

Hier das Ganze noch einmal zusammen gefasst als Video:

Hier noch ein paar weitere Impressionen:

FireTouchVR

FireTouchVR

FireTouchVR

FireTouchVR

Flexible Kabelbinder selbstgemacht

Als Technik-Bastler rechnet man ja nicht unbedingt damit, auf dem Stoffmarkt Holland Material oder Inspirationen zu finden.

Aber weit gefehlt :-)

Im kabelreichen Haushalt sind Kabelbinder aus Klett (oder unschöner: Plastikdraht) stets Mangelware.
Haushalts-Gummiebänder sind auch keine echte Lösung und so drohen die Kabel oft lose herum zu liegen.

Auf dem Stoffmarkt stachen mir gestern farbige, elatische Schnüre ins Auge, die eine prima und kostengünstige Lösung dafür darstellen:

Das Rohmaterial für die selbst gemachten Kabelbinder
Das Rohmaterial für die selbst gemachten Kabelbinder

Zuerst das Band auf die passende Länge schneiden und durch die Feder-Fixierung ziehen
Zuerst das Band auf die passende Länge schneiden und durch die Feder-Fixierung ziehen

Optional: Die Enden der Bänder gegen Ausfransen sichern.
Optional: Die Enden der Bänder gegen Ausfransen sichern.

Fertig ist der flexible Kabelbinder!
Fertig ist der flexible Kabelbinder!

Maker Faire 2013 in Hannover

Die Maker Faire am vergangenen Wochenende in Hannover war – abgesehen von den unmenschlich heißen Temperaturen in der Halle – ein prima Erlebnis. Wenn man mal von den zig Derivaten an 3D-Druckern absieht, gab es für mich viele Anregungen.

Sehr toll fand ich das Hacklace, eine Art digitaler Kettenanhänger. Dieses kann man sich entweder komplett selbst zusammen bauen (die Pläne sind open source) oder für günstige 10 EUR als Bausatz bestellen. Ich habe mir direkt einen der Bausätze gekauft, der sich in 15 Minuten zusammen löten lässt. Ich bin immer noch ganz angetan davon – es ist ein netter Hingucker.

Hacklace
Das Hacklace in Aktion

Neben ganzen Projekten gab es auch einige Stände mit Roh-Materialien. Zwei davon fand ich besonders interessant:

Viel versprechend und preislich auch recht attraktiv sahen die Aluminium Profile „MakerBeam“ aus, wenn man mal einen stabilen Testaufbau zusammen bauen möchte.

MakerBeam Alu Profile
Ein MakerBeam Starter Kit

Ein Schlitten konstruiert aus Alu Profilen mit Kugellagern - MakerBeam Alu Profile
Ein Schlitten konstruiert aus Alu Profilen mit Kugellagern

Ein kompletter Versuchsaufbau mit Alu Profilen - MakerBeam Alu Profile
Ein kompletter Versuchsaufbau mit Alu Profilen

Unschön beim Lasern von dünneren Holzplatten sind oft die rußigen Ränder. Auf einem Stand der Maker Faire wurde das Produkt kraftplex vorgestellt. Die in 1mm und 0.8mm Stärke erhältlichen Platten bestehen aus reiner Holzfaser, bekommen beim Lasern aber keine russigen Ränder. Dazu sind sie noch recht stabil und dennoch flexibel. Ich konnte noch auf der Messe zwei kleine Muster mitnehmen, die bereits viel versprechend sind.

Zum Schluss noch ein paar Impressionen:

Maker Faire 2013 in Hannover

Maker Faire 2013 in Hannover

Maker Faire 2013 in Hannover

Maker Faire 2013 in Hannover

Maker Faire 2013 in Hannover

Maker Faire 2013 in Hannover
Ein Steam-Punk Notebook

Maker Faire 2013 in Hannover

Maker Faire 2013 in Hannover

Maker Faire 2013 in Hannover
Ein Steam-Punk PC

Maker Faire 2013 in Hannover