Video-Spiel für die Hosentasche - fertig zusammen gebaut

Das Meggy-Board ist nun vollständig zusammen gebaut. Ich bin positiv überrascht, wie gut spielbar Spiele mit einer Auflösung von nur 8x8 Pixeln sein können.

Im Netz finden sich zahlreiche Beispiel-Programme und die meisten machen sogar richtig Spaß ;o) Wenn ich das nächste Mal den Camcorder in den Händen halte, denke ich hoffentlich daran, mal das Meggy-Board zu filmen und hier ein kleines Video hochzuladen...

Neues Projekt: 3D Scanner. Heute: 2 Achsen und erste Resultate

Nach mehreren Wochen des Grübelns darüber, wie die Konstruktion am sinnvollsten aussehen könnte, habe ich heute mit der Umsetzung begonnen.

Der 3D-Scanner wird kein Laser-Scanner und hat auch nicht das Ziel, Objekte möglichst geometriegenau einzuscannen. Statt dessen wird die Aufgabe des Gerätes sein, stereoskopische 360° Aufnahmen von Objekten (insbesondere menschlichen Köpfen) zu erstellen. Der Fokus liegt daher mehr auf optischer/fotografischer als auf geometrischer Genauigkeit.

Aktuell plane ich den 3D-Scanner mit 2 Achsen - je nach Praktikabiltät in der Praxis könnten es aber auch 3 werden.

Vor dem Gang in die Werkstatt steht die Arbeit am Computer - die Schnittmuster für den Lasercutter wollen gezeichnet sein:

Anschließend eine Scheibe Plexiglas in den Laser und abwarten - hier werden gerade die Halterungen für die Kugellager geschnitten:

Die Einzelteile für eine der Achsen:

Die ersten Achse zusammen gebaut:

Hier kann man bereits sehen, wie die Zahnräder der ersten und zweiten Achse ineinander greifen werden:

Videospiel Kettenanhänger aus Bügelperlen

Supermario wird dieses Jahr 25! Grund genug, mit einer passenden Kette durch die Stadt zu ziehen ;o)

Mit Bügelperlen geht das ganz einfach:

1. Einfach Original-Sprites aus dem Internet herunterladen, am Besten in maximal 16x16 Pixeln

2. Die Sprites farbig ausdrucken mit der Auflösung "2 Pixeln pro Zentimeter". Dieser Ausdruck sollte dann exakt die Auflösung des Bügelperlen-Steckbretts haben - das macht das Stecken der Perlen relativ leicht.

3. Richtig komfortabel wird es, wenn man die Audrucke noch passend perforiert. Entweder mit einem Locheisen oder (wie hier) mit einem Lasercutter. Dann kann man die Motive direkt auf der Steckbrett legen und muss nur noch die Bügelperlen passend aufstecken:

4. Wenn alle Perlen positioniert sind müssen sie nur noch gebügelt werden - und schon ist der SuperMario-Anhänger fertig!

Video-Spiel für die Hosentasche zum selbst bauen

Morgen beginne ich (nach dem Peggy LED Board) nun, das Meggy Board zusammen zu bauen.

Im Vergleich zum Auflöten der 640 LEDs bei Peggy wird das ja fast ein Klacks ;o)

So sieht es erst einmal ausgepackt in Einzelteilen aus:

 

Wenn es zusammen gebaut ist, wird es eine Videospiel Konsole für die Hosentasche mit der gigantischen Auflösung von 8x8 Pixeln!

 

Arc Reactor Prop selbst gebaut

Zu Kostüm- und Spaßzwecken habe ich mich letzte Woche daran gemacht, ein selbstleuchtendes Arc-Reactor-Prop (bekannt aus dem Film IronMan) zu basteln.

Hier die einzelnen Schritte:

1. Schnittmuster erstellen

Zuerst benötigte ich Schnittmuster für die drei Schichten á 3 mm Sperrholz. Das ging am besten in Corel-Draw und sieht dann so aus:

 


Wer sich ein eigenes Arc-Reactor Prop basteln möchte, kann hier die CDR-Datei auf eigene Gefahr und ohne jedwelche Gewährleistung herunterladen: ArcReactor.cdr (41,26 kb)

2. Schnittmuster ausschneiden

Das geht mit der Laubsäge, dem Teppichmesser oder - wie hier - mit einem Lasercutter:

 

 Die fertig ausgeschnittenden Scheiben inkl. der nicht benötigten Füllungen:

LEDs verlöten

Als Leuchtmittel verwende ich Hochleistungs SMD Leuchtdioden.

Um nicht zu viele Kabel im späteren Gehäuse zu haben und gleichzeitig etwas Wärme von den LEDs abführen zu können, ist es praktisch zwei Kuperringe anzulöten:

Das gleiche noch einmal für den inneren Ring - dort aber mit blauen statt weissen LEDs.

Ganz in der Mitte befindet sich dann schließlich noch eine weisse und zwei blaue LEDs.

Fertig zusammen bauen

Hier dann auch der gleich der erste Test:

Selbst unter einem T-Shirt ist die Leuchtkraft der SMD LEDs noch ernorm:

 

Ein erster "Selbstversuch" bei etwas dunklerem Licht in der Werkstatt...

...und einmal in vollem Tageslicht. Hat alles gut geklappt und scheint praxistauglich.

Mal sehen, ob die LEDs bei längerem Betrieb nicht doch zu warm werden. Dann müsste in einer zweiten Version wahrscheinlich doch mehr Kühlung als die vier Kupferringe eingebaut werden.