Springwald Radio ab sofort on-air!

Springwald Radio 

Ein Hinweis in eigener Sache: Ab sofort sendet Springwald Radio.

Das Thema der ersten Sendung lautet "Sicherheit im Web":

Thomas Smits berichtet über die Internet-Sicherheit aus Sicht des Benutzers, woran man Sicherheitsmängel bei Internetangeboten erkennen kann und welche Maßnahmen die Betreiber von Webseiten ergreifen können, um ihren Nutzern ein möglichst sicheres Umfeld zu ermöglichen.

Hier könnt ihr die Sendung direkt und kostenfrei anhören

Hackathon 2012: Projekt Wortwecker - Teil 2

Bereits am zweiten Tag unseres Events hatten Dirk und ich den Großteil der elektronischen Schnittmuster für die verschiedenen physikalischen Lagen des Wortweckers erstellt. Wie erwartet machte das Passepartout für die einzelnen Buchstaben den meisten Aufwand, zumal wir noch ein laserfähiges Icon für die Weck-Funktion erstellen mussten.


Am dritten Tag konnten wir dann bereits die ersten Platten laserschneiden. 

Nachdem die erste Holzplatte mit den Montagelöchern für die jeweils 112 LEDs geschnitten war, konnte auch hier die Bestückung beginnen:

Dirk setzte die Leuchtdioden ein und verlötete die Anoden so, dass alle mit einander verbunden waren.


Dirk verlötet die LEDs in der Halterungsplatte

Anschließend galt es, an jede LED ein 30cm langes Kabel zu löten, welches später mit der Lochraster-Platine verbunden werden sollte. Hierbei teilten Dirk und ich uns die Arbeit auf: Die Kabel schneiden, abisolieren und zu verzinnen übernahm Dirk  - das eine Ende der Kabel an die Platine zu löten, war meine Aufgabe.  Das Anlöten der anderen Kabelenden an die Kathoden der einzelnen LEDs war dann gemeinsame Arbeit.


Viele viele Kabel!

Um bei dem ganzen Kabelwust zumindest ein wenig den Überblick zu behalten, verwendeten wir bei jedem achten Kabel eine andere Farbe als bei den vorherigen sieben. Dadurch musste an jedem Schieberegister-Chip das erste Kabel immer die Sonderfarbe haben, sonst war wohl etwas falsch gelaufen. 

In der Zwischenzeit beschäftigte Thomas sich damit, den Produktionsprozess der Platinen zu optimieren um sowohl Zeit zur sparen, als auch die Qualität zu steigern. 

Mitten im Arbeitsvorgang verweigerte der Lasercutter dann überraschend den Dienst und verlangte nach einem neuen Luftfilter. Da dieser aber nicht kurzfristig beschafft werden konnte, mussten wir die Arbeiten an dieser Stelle unterbrechen. Von da an konzentrierten wir unsere gesamte Energie darauf, die vier Elektroniken und Verkabelungen fertig zu stellen. 

Am Ende des vierten Tages hatten wir dann tatsächlich für jede der vier Uhren die Elektronik fertig gestellt, getestet und ge-bugfixed. 

Interessante und zum Teil überraschende Fehlerquellen gab es auch hier wieder ausreichend in Form von defekten LEDs, defekten Schieberegistern und kontaktlosen Lötstellen. Wiederum wären wir hier ohne Jens´ Oszilloskop aufgeschmissen gewesen. 

Eigene Klebefolien schneiden

Gestern wurde mir bewusst, dass man mit dem Lasercutter auch Klebefolien schneiden kann. Das musste natürlich gleich getestet werden!

Also direkt mal ein Bild aus dem Netz geladen, vektorisiert und gelasert.


Das größte Element, bzw. das Stück mit der besten Möglichkeit zur Ausrichtung dient zur groben Positionierung.
Dabei ist egal, ob dieses Stück Folie am Ende auf der Fläche verbleiben soll.

Alle folgenden, kleineren Folienteile klebt man dann einfach von außen nach innen, bis die Fläche komplett zugeklebt ist.


Anschließend entfernt man die nicht gewünschten Teile, so dass nur noch das Motiv übrig bleibt.

Arduino Workshop Kit (unboxing)

Heute konnte ich das Kit Workshop Base (mit Arduino Board) von RS Components auspacken und mir einen ersten Eindruck davon verschaffen.

Bereits auf den ersten Blick fällt mir auf, dass die Zusammenstellung des Kits auf Qualität und langfristige Nutzbarkeit ausgelegt ist:

Die Box für die Aufbewahrung der Bauteile und Box für die Drahtbrücken machen einen soliden Eindruck. 

Die ausgewählten Bauelemente decken im Vergleich zu anderen Lernpaketen ein recht breites Spektrum an Komponenten ab. Daher sollten die Möglichkeiten, was man mit dem Kit so alles bauen kann recht groß sein. Auch das Breadboard ist im Vergleich zu den mir sonst bekannten, beiliegenden Steckplatinen schon fast luxuriös groß.

Dem Kit liegen keine Bauanleitungen in Papier bei. Stattdessen stellen RS Components auf ihrer Seite Video-Anleitungen bereit, mit denen man zum Beispiel ein Theremin, ein Love-O-Meter oder einen Wahrsager bauen kann.

Die Videos sind gut gemacht und leicht verständlich. Ein kleiner Wermutstropfen ist dabei vielleicht, dass sie ausschließlich in Englisch verfügbar sind. Das sollte aber aus meiner Sicht für den Arduino-Interessierten bestimmt kein Problem sein ;-)

Das Kit ist für ca. 50 € erhältlich und bietet aus meiner Sicht deutlich mehr Möglichkeiten als beispielsweise das teurere „Lernpaket für Arduino“ von Franzis.

Für Arduino-Einsteiger oder Elektronik-Interessierte bestimmt ein prima Weihnachtsgeschenk.

Ich werde die nächsten Tage darauf verwenden, ein paar Experimente mit dem Kit durchzuführen und werde natürlich hier darüber berichten.