Stempel selbst gemacht

Gestern erhielt ich eine EMail mit einem Formular, welches ich bitte stempeln und unterzeichnen sollte. Öhm - stempeln? Ich habe gar keinen Stempel - war bisher irgendwie nie notwendig...

Da ich das aber eh schon länger vor hatte, schien mir dies nun eine prima Gelegenheit, einmal einen eigenen Stempel herzustellen.

Als erstes muss das Motiv am PC entworfen, invertiert und gespiegelt werden:

Dann kann das Motiv in eine Gummie-Matte gelasert werden:

Das fertige Stempelmotiv - es muss nun nur noch aus der Gummiematte ausgeschnitten werden:

Damit man weiss, welches Motiv der Stempel hat und ihn auch nicht falsch herum verwendet, wird auf den Holzgriff noch einmal das Motiv gelasert:

So sieht der fertige Stempel dann von oben aus...

...so von unten...

...und so schaut am Ende das Ergebnis aus.

Für den allerersten Versuch einen Stempel zu lasern bin ich eigentlich sehr zufrieden mit der Qualität des Abdrucks :-)

Update am 17.11.2013:

Neben reiner Schrift klappen auf Motive und Fotos wunderbar: 

Microsoft Digital Eatery in Berlin

Bisher weltweit einzigartig hat vor kurzem die Microsoft Digital Eatery in Berlin eröffnet.

Ich hatte (als großer Visual-Studio-dotnet-, XNA- und Kinect-Fan) das Glück, zufällig in Berlin zu sein :-)

Das Konzept finde ich spannend: Statt (wie z.B. bei Apple-Stores) kann man dort keine Microsoft-Produkte kaufen. Dennoch liegen dort jede Menge Hard- und Software, die man frei anfassen, ausprobieren und bespielen darf.


An allen Tischen stehen zahlreiche Windows-Phones, Surface und andere Geräte bereit


Auch eine XBOX und Kinect stehen zum Ausprobieren bereit

Kaufen kann man in der Digital Eatery hingegen Kaffee und Kuchen - sehr lecker und zu normalen Preisen.


Kaffee und Kuchen

Alle Geräte sind direkt verwendbar, es gibt freies WLAN und zahlreiche Microsoft-Mitarbeiter, welche bei Fragen zu den Produkten behilflich sind.

Leider kann man keine Merchandising Produkte wie z.B. T-Shirts erwerben, aber vielleicht kommt das ja später noch.

Ich finde: Einen Besuch wert, wenn man mal in Berlin ist.


Interessante Sinnsprüche an der Fassade

Oculus-Rift und Kinect kombinieren

Die erste Alpha Version des FireTouchVR Frameworks ist nun lauffähig. Sie arbeitet aktuell mit der Oculus Rift, dem Kinect Sensor und dem selbst gebauten Datenhandschuh zusammen.

Verbindet man die virtuelle Kamera mit der Kinect-Position des Kopfes, kann die Kamera im Raum bewegen. Der Bewegungssensor der Okulus Rift Brille wiederum erkennt nur die Drehung des Kopfes, nicht aber Position innerhalb des Raumes.

Gleichzeitig die Kinect für die Position und die Oculus Rift Brille für die Drehung des Kopfes zu verwenden, ergänzt sich daher sehr gut. Man kann dadurch Dinge von mehreren Seiten oder aus der Nähe anschauen.

Kinect Sensor - FireTouchVR
Die Kinect misst die Position von Hand und Kopf

Mit etwas eigener Hardware-Entwicklung kann zusätzlich auch eine Hand zu Interaktion verwenden.

Der fertige Datenhandschuh - FireTouchVR
Der fertige Datenhandschuh

Dazu kann man einen Handschuh günstig mit Dehnungsmesstreifen ausstatten. Oder wie hier einen fast 20 Jahre alten Nylonhandschuh mit eingebauten Glasfasern verwenden.

Synchrone Darstellung der virtuellen Hand - FireTouchVR
Synchrone Darstellung der virtuellen Hand


Wie bei der Oclulus Rift Brille benötigt man für die Drehung der Hand ebenfalls einen Rotationssensor. - FireTouchVR
Wie bei der Oclulus Rift Brille benötigt man für die Drehung der Hand ebenfalls einen Rotationssensor.

Bringt man die Oculus Rift Brille, die Kinect und den Handschuh zusammen, kann man sich im virtuellen Raum bewegen und dabei seine eigene Hand sehen. Dadurch sind Manipulationen im Raum auch für komplett unerfahrene Nutze durch einfache Greifen oder Bewegen mit der Hand möglich.

FireTouchVR

Hier das Ganze noch einmal zusammen gefasst als Video:

Hier noch ein paar weitere Impressionen:

FireTouchVR

FireTouchVR

FireTouchVR

FireTouchVR